Stephen King hatte immer mit starken Frauen zu tun

Stephen King AGM-000957 bigDer neue Roman von Stephen King und seinem Sohn Owen King „Sleeping Beauties“ ist eben erst in Deutschland erschienen. Darin wachen alle Frauen nicht mehr auf, wenn sie einmal eingeschlafen sind. Über Frauen schreibt King gerne.

Wieso, das verriet er im Interview mit „spiegel.de“: „Ich wurde von Frauen aufgezogen. Meine Mutter war eine alleinerziehende Mutter, bevor das akzeptabel war. Sie hatte fünf Schwestern, die waren oft da. Ich heiratete eine sehr starke Frau, die ebenfalls fünf Schwestern hatte, auch die waren oft da. Es scheint mir, dass Frauen generell den Laden schmeißen. Ich fühle mich wohl dabei, über Frauen zu schreiben. Aber die Idee zu ‚Sleeping Beauties‘ kam von Owen.“

„Sleeping Beauties“ ist übrigens die erste Vater-Sohn-Kooperation. Auch der älteste Sohn von Stephen King ist Schriftsteller. Ob seinen Söhnen die blühende Fantasie im Blut liegt, dazu sagte der 70-Jährige: „Meine Söhne wuchsen in einem Haus voller Bücher auf. Als Owen ein Kind war, lebten wir mitten im Nirgendwo, er konnte nicht fernsehen, es gab keinen Empfang.“ Owen sagte darauf: „Wir erzählten uns dauernd Geschichten. Einmal im Urlaub hatten wir kein Buch dabei, und Dad erzählte uns eine Gute-Nacht-Geschichte, die er sich ausgedacht hatte, über Spider-Man oder sowas, und die setzte sich über Tage und Tage fort. Wir liebten das.“

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