„Stereophonics“: Kelly Jones und das beinahe Karriereende

Stereophonics - "AC/DC: Live at River Plate" London PremiereKelly Jones hat lange überlegt, ob er seine Musikkarriere an den Nagel hängen soll. Der Tod von „Tragically Hip“-Frontmann Gord Downie und der Terrorangriff im Bataclan in Paris haben den „Stereophonics“-Frontmann dazu veranlasst, über seine eigene Zukunft nachzudenken.

Dem „Wester Mail’s Weekend Magazine“ sagte der 43-Jährige dazu: „Ich erinnere mich an 1997, als wir in einem Club in Toronto spielten, kam Gord backstage mit einer Auswahl seiner liebsten Bücher in einer braunen Tüte, die er mir zum Lesen gab. Er hatte gehört, dass wir eine Band wie die seine sind und er wollte einfach nur Hallo sagen und ein paar Dinge mit mir teilen, die ihn beeinflussten. Das ist die Art von Typ, die er war. Und besonders nach dem Angriff im Bataclan dachte ich: ‚Will ich das hier wirklich alles machen, meine Zeit auf Reisen, weg von zuhause verbringen?‘ Mehr noch, nach Gords Tod wunderte ich mich darüber: Er war eine große musikalische Legende, die viel erreicht hat, doch wofür? Am Ende hatte er ein paar Kinder, die jetzt ohne Vater dastehen. Ich habe mich also gefragt, ob es das wert ist. (…) Aber dann erkannte ich, dass ich mich von den Männern mit den Waffen und dem ganzen Sch***ß nicht kontrollieren lassen kann.“

Kelly Jones selbst ist übrigens Vater von drei Töchtern. Gord Downie starb dieses Jahr im Oktober (17.10.) an einem Hirntumor im Alter von nur 53 Jahren.

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