„Billboard“: Top Ten der besten Alben von 2017

Harry Styles - "Dunkirk" Santa Monica Press Conference - 42017 hat so einige musikalische Höhepunkte vorzuweisen gehabt und es sind auch so einige tolle Alben veröffentlicht worden. Doch welche waren die Highlights des Jahres? Das „Billboard Magazine“ hat alles noch einmal Revue passieren lassen und seine Top-Favoriten ausgewählt.

Hier die Top Ten der besten Alben von 2017:

1. „Damn.“ – Kendrick Lamar
In der Begründung der Zeitschrift heißt es dazu: „In diesem Moment der amerikanischen Geschichte wollen wir an jemanden glauben und in jemanden vertrauen, der die Welt scheinbar auf einem anderen Level wahrnimmt.“

2. „Ctrl“ – SZA
„Billboard“ meinte dazu: „Wenn es darum geht, seine eigene Wahrheit rauß zu schreien, dann hat R’n’B-Newcomerin SZA alles außer Kontrolle. Und das ist es, was ihr Debüt zum zugänglichsten Album des Jahres macht. Sie schwankt zwischen Songs reich an Selbstzweifel und Bestätigungen des Werts einer Frau.“

3. „Melodrama“ – Lorde
Das Magazin begründet mit den Worten: „Lorde ist völlig zufrieden damit, ihre eigene Version zu machen, auch wenn das Mainstream-Radio deswegen seine Nase rümpft. (…) ‚Melodrama‘ ist voll von transzendenten kleinen Momenten und Entscheidungen, von denen nullachtfünfzehn Songschreiber nicht einmal träumen zu machen. (…) Vielleicht ist sie eine Bürde, aber sie ist unsere Bürde.“

4. „4:44“ – Jay-Z
„Billboard“ rechtfertigt diese Wahl mit: „Nachdem er von den Medien wegen seiner Untreue gegenüber Beyoncé gefeuert wurde, vermied Jay-Z seine legendäre Angeberei und brachten den Mut auf, seinem Versagen als Ehemann und Vater eine Stimme zu verleihen.“

5. „American Teen“ – Khalid
„Debütalben sollten nicht so verwirklicht sein und Texte von Teenagern, die noch bei ihren Eltern wohnen, sollten nicht so intelligent sein. Aber ‚American Dream‘ ist (…) das Zeichen eines außergewöhnlichen Talents: Leidenschaftlich, aber der Welt überdrüssig, verloren, aber komischerweise auch selbstsicher, naive, aber auch weise“, so die Begründung der Zeitschrift.

6. „Reputation“ – Taylor Swift
Dieses Album darf in der Liste natürlich nicht fehlen, findet auch das „Billboard Magazine“ und schreibt: „‘Reputation‘ hat einen großen Anteil der neuen Taylor, aber es gibt auch genug Beispiele von Selbsterkenntnis, Verletzlichkeit und ehrlichen Gefühlen, die sich hinter einem zu coolen Äußeren verstecken, die bestätigen, dass die alte Taylor noch am Leben ist und es ihr gutgeht.“

7. „Funk Wav Bounces Vol. 1“ – Calvin Harris
“Der Effekt, den diese zehn Tracks haben, ist wie, als würde man eine diese Siebziger Jahre Hollywood Haus-Partys besuchen: zu glamourös, mit Stars überfüllt und zu ausschweifend, als dass sie im realen Leben möglich erscheinen“, lautet die Begründung von „Billboard“ diesbezüglich.

8. „Culture“ – Migos
Die Zeitschrift meinte dazu: „Anfang 2017 war es offensichtlich, dass ‚Migos‘ Hits machen und abliefern können. Aber was dem Trio in seinem kollektiven Arsenal auf dem Weg zur Dominanz fehlte, war Beständigkeit. Glücklicherweise hat ‚Culture‘ das für sie erledigt.“

9. „Process“ – Sampha
„Billboard“ schrieb darüber: „Mit seinen tief persönlichen Texten, abgeliefert durch Samphas fragilen Zittern, vermitteln die zehn Tracks den Eindruck, auf Eis zu steigen, das kurz vor dem Brechen ist. Es ist eine aufregende Ungewissheit, die einen die Kälte in die Knochen treibt, wenn Sampha isoliert zu einem einzigen Solo-Instrument singt.“

10. „Harry Styles“ – Harry Styles
„Harry Styles will ein Rockstar sein” – so lautet der Beginn der Begründung von „Billboard“. Und die Zeitschrift fährt fort mit: „Bei seinem zehn Songs umfassenden Debüt versteckt Styles seine Arena beherrschende Inspiration in der Schusslinie, und es funktioniert. (…) Natürlich ist es Styles eigener selbst-enthüllender Swagger, der das Album elektrisch macht, die besten Momente sind auch seine bekenntnishaftesten.“

Foto: (c) Izumi Hasegawa / PR Photos

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