Hilfseinrichtung für Musiker mit psychischen Problemen eröffnet

Seit den tragischen Selbstmorden von Chris Cornell und Chester Bennington gerät das Thema psychische Gesundheit in der Musikbranche immer mehr in den Fokus. Jetzt hat die Organisation “Help Musicians UK” darauf reagiert und einen 24/7-Beratungsservice für Menschen in der Musikindustrie eingerichtet. „Music Minds Matter“ heißt die Einrichtung und bietet Musikschaffenden Hilfestellung zu den Themen Orientierung, emotionale Unterstützung, klinische Betreuung und professioneller Therapie.

Nadine Shah von „Music Minds Matter“ erklärte in einem offiziellen Statement: „Ich möchte mit ‚Music Minds Matter‘ meine ernsthafte Unterstützung für ‚Help Musicians UK‘ anbieten. Die Musikindustrie braucht dringend einen Service wie diesen. Es wird Zeit, dass wir einen Service anbieten, der rund um die Uhr für die Menschen da ist und sich wirklich um die Vielzahl der Herausforderungen von psychischen Problemen kümmert, die Musiker und Musikschaffende erleben. Ich bin jemand, der selbst bereits die Erfahrung mit Problemen dieser Art gemacht hat und weiß, wie wichtig es ist, Zugriff auf Hilfe zu haben, wenn man sie wirklich braucht. Das bedeutet mir sehr viel.“

„Music Minds Matter“ wurde nach einer umfangreichen Studie mit dem Titel „Kann Musik krank machen?“ gegründet. Über zwei Tausend Musiker und Musikschaffende haben daran teilgenommen. 71,1 % berichteten von Panikattacken und Formen von Angstzuständen. Ganze 68,5 % hatten bereits Erfahrungen mit Depressionen.

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