James Cameron wollte sich mit Harvey Weinstein prügeln

James Cameron - "Titanic in 3D" World PremiereBereits seit mehreren Monaten nehmen die Schlagzeilen um Filmemacher Harvey Weinstein nicht ab. Der New Yorker wird von mehreren Schauspielerinnen beschuldigt, sie sexuell belästigt und bedroht zu haben. Die Probleme um den skandalträchtigen Produzenten scheinen jedoch schon vor Jahren präsent gewesen zu sein: Regisseur James Cameron offenbarte jetzt, er habe Weinstein schon 1998 schlagen wollen – und zwar mit seinem Oscar.

Cameron erzählte in einem Interview mit „Vanity Fair“, was sich an besagtem Oscar-Abend zugetragen hat: „In der Nacht habe ich den Preis für ‚Titanic‘ bekommen. Ich weiß noch genau, dass ich mich beinahe mit Weinstein geschlagen habe. Ich wollte ihm mit meinem Oscar eine reinhauen.“ Der Streit zwischen den beiden sei bereits Monate zuvor aus einer eher kleinen Debatte heraus entstanden. Bei der Preisverleihung sei es dann zum Eklat gekommen. Cameron erinnert sich weiter: „Wir waren im Hauptraum des Theaters und als es zur Sache ging, schrien die Leute nur: ‚Nicht hier!'“ Die Bediensteten hätten nicht gewollt, dass weitere Zuschauer von der Auseinandersetzung Wind bekämen. Eskaliert sei der Streit jedoch nicht.

1998 gewann James Cameron den Oscar für sein Meisterwerk „Titanic“.

Foto: (c) Solarpix / PR Photos

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