Moby wurde zur schlechtesten Version seines Selbst

Moby "Innocents" Photo Exhibition Preview PartyErfolg verändert die Menschen – und manchmal zum Schlechteren hin. So ist es jedenfalls Moby ergangen. 1999 schoss ein Album „Play“ komplett durch die Decke und der Musiker war so gefragt wie noch nie. Doch das hat bei ihm seinen Spuren hinterlassen, wie er jetzt dem „Mojo Magazine“ erzählte.

Der heute 52-Jährige sagte: „Viel degeneratives, verdorbenes, hedonistisches, genusssüchtiges Verhalten kam danach auf. Ich hatte viele Unsicherheiten und innerhalb von nur ein paar Monaten feierte mich jeder auf der Welt wie einen Halb-Gott. Jede Frau, die man vorher begehrt hatte, war plötzlich in mich verliebt. Das hat mich nicht nur verrückt werden lassen, es hat mich in die schlechteste Version von mir selbst verwandelt. Ich erhob Anspruch darauf, aber auch besorgt. Mein Alkoholismus geriet außer Kontrolle.“

Moby hatte übrigens danach immer noch lange damit zu kämpfen, dass keines seiner Nachfolger an den Erfolg von „Play“ anknüpfen konnte.

Foto: (c) Billy Bennight / PR Photos

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