„U2“: Bono und die mädchenhafte Musik

Bono - Glamour Women Of The Year 2016Bono sieht die derzeitigen Entwicklungen in der Musik kritisch.

Dem „Rolling Stone Magazine“ gegenüber meinte der „U2“-Frontmann nämlich: „Ich finde, die Musik ist sehr mädchenhaft geworden. Und es gibt einige gute Dinge daran, aber Hip-Hop ist derzeit der einzige Ort für jungen männlichen Ärger. Und das ist nicht gut.“ Er selbst war zu Beginn seiner Musikkarriere nämlich gefüllt mit Zorn. Bono sagte weiter: „Als ich 16 war, hatte ich so viel Wut in mir. Man muss dafür einen Ort finden, egal ob es eine Gitarre oder ein Schlagzeug ist, das ist egal. Der Moment, in dem etwas konserviert wird, dann ist es verdammt noch einmal vorbei. (…) Am Ende, was ist Rock’n’Roll? Wut ist in dem Herzen. Großartiger Rock scheint das zu haben, was der Grund ist, warum ‚The Who‘ so eine großartige Band waren oder ‚Pearl Jam‘.“

Bono hatte übrigens eine Nahtoderfahrung gehabt.

Foto: (c) David Gabber / PR Photos