“a-ha” und die Melancholie ihrer Songs

Morten Harket - 2013 Billboard Music AwardsObwohl “a-ha” schon seit 1985 erfolgreich ist, hat die Band erst im November 2017 ein „MTV Unplugged“-Album veröffentlicht. Das Album soll zeigen, um was es bei “a-ha” wirklich geht.

Was das ist, das erklärt Keyboarder Magne Furuholmen im Interview mit “nordbuzz.de”. Er sagte: “Darum, das Gefühl der Menschen mit diesen Songs zu erreichen. Es waren früher meistens sehr melancholische Lieder, die mit der Maske des Synthie-Pop-Hits daherkamen. Einen Song wie „Take On Me“ erinnern die meisten, die alt genug sind, als fröhlichen Radiopop. Spätestens mit der „Unplugged“-Version wird deutlich, dass diesem Hit ein ziemlich trauriges Gefühl zugrunde liegt.” Sänger Morten Harket fügte hinzu: “Die norwegische Kultur ist sehr melancholisch. Sie finden dieses Gefühl überall: in der klassischen Musik, der Malerei und auch der Literatur.”

“a-ha” sind übrigens ab 23. Januar auf Deutschlandtour.

Foto: (c) Andrew Evans / PR Photos