Oscars 2018: Rachel Morrison schreibt Geschichte

Rachel Morrison hat etwas erreicht, was vor ihr noch keiner Kamerafrau gelungen ist: Sie hat eine Oscar-Nominierung in der Kategorie „Beste Kameraführung“ für ihre Leistung bei „Mudbound“ erhalten.

Dem „The Hollywood Reporter“ sagte sie dazu: „Meine Hoffnung ist, dass sich die Dinge ändern und das schnell. Es ist überwältigend, dass es 51 Prozent an Frauen gibt und nur vier Prozent davon sind Kamerafrauen und wahrscheinlich 0,5 Prozent sind Beleuchterinnen. Das macht für mich keinen Sinn. In unserer Welt (Filmwelt) geht es darum, mit Emotionen umzugehen, was etwas ist, wofür Frauen bekannt sind. Es geht im Grund darum, Empathie in visuelle Bilder zu verwandeln.“

Rachel Morrisons Film „Mudbound“ muss sich übrigens mit „Blade Runner 2049“, „Dunkelste Stunde“, „Dunkirk“ und „Shape of Water“ um den Goldjungen in der Kategorie „Beste Kameraführung“ streiten.