Sad Sir von „End Of Green“: „Ich spiele aus dem Bauch und dem Arsch“

Schon seit 25 Jahren verbreitet die Dark-Rock-Band „End Of Green“ düstere Stimmung unter ihren Fans. Das neuste Album „Void Estate“ ist im August 2017 erschienen.

Im Interview mit „metal1.info“ verriet Gitarrist Sad Sir seine Schwächen. Er sagte: „Ich glaube, ich kann mich von Genres lösen, weil sie mir wirklich am Arsch vorbeigehen. Ein gutes Lied ist ein gutes Lied. Mir bums, ob die Gitarre untergestimmt ist. Meine Schwäche ist offensichtlich: Ich bin kein Virtuose, spiele eher aus dem Bauch und dem Arsch.“ Außerdem verriet der Gitarrist, um was es im Album „Void Estate“ geht. Er sagte: „Der rote Faden ist wahrscheinlich die Grundstimmung, die etwas gedrückter als sonst ist. Wir haben immer schon Stücke über das geschrieben, was uns bewegt – dieses Mal haben wir uns mehr mit dem Tod, Krankheit und Zerfall beschäftigen müssen als uns selbst lieb war. Ging aber nicht anders.“

„End of Green“ gründeten sich 1992 in Stuttgart. Der Bandname bezeichnet laut Sänger Michael Huber das Ende der durch die Farbe Grün symbolisierten Hoffnung.