„Eagles of Death Metal“: Jesse Hughes entschuldigt sich, Arschloch zu sein

Eagles of Death Metal - Roskilde FestivalJesse Hughes hat in der vergangenen Woche bewiesen, dass ihm tatsächlich das nötige Maß an Empathie fehlt. Oder sich einfach nicht darum kümmert, wer was über ihn denkt. Seines Zeichens ist er Sänger der „Eagles Of Death Metal“, Überlebender des Anschlags auf den Pariser Club „Le Bataclan“ und selbst Waffennarr.

Jetzt verscherzte es sich der Sänger, als er auf „Instagram“ im Zuge der „March For Our Lives“-Proteste ein Bild postete, auf dem die Abgabe persönlicher Waffen gegen den Waffenmissbrauch damit verglichen wird, dass es auch nicht helfe, sich den eigenen Penis abzuschneiden, um Vergewaltigungen zu verhindern. Dann teilte er eine Fotomontage, in der die Schülerin Emma Gonzalez, die beim Amoklauf an einer Highschool in Florida 17 Mitschüler verlor, die us-amerikanische Konstitution zerreißt. Dazu beleidigte Hughes sie aufs Schärfste – Gonzalez sei unter anderem eine Hochverräterin und sehr dumm.

Die Kritik blieb natürlich nicht aus. Jetzt ist Jesse Hughes auf Schadensbegrenzung aus. Dazu postete er ein Video auf „Instagram“. Darin sagte er: „Ich möchte ganz klar sein, ich wollte nie, dass so etwas passiert. Ich wollte die amerikanische Jugend nie angreifen und die wunderbaren Dinge, die sie erreicht hat. Es tut mir wirklich leid, ich wollte niemanden verletzen oder irgendeine Form von Schaden anrichten.“

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