Klaus Voormann gibt Echo zurück

Klaus Voormann hat nach der Echo-Kontroverse seine Auszeichnung für sein Lebenswerk zurückgegeben. Der 79-Jährige erhielt am vergangenen Donnerstag (12.04.) den Preis für sein Lebenswerk als Musiker und Grafiker, überreicht wurde die Trophäe von Wolfgang Niedecken. Voormann freute sich vor allem darüber, dass er nicht nur für Verkaufszahlen, sondern für seine Leistung auf die Bühne geholt wurde.

In einem am Montag (16.04.) veröffentlichten Statement bezeichnet Voormann laut „Stern“ seinen Echo aber als „große Enttäuschung“ und kündigte an, seine Auszeichnung zurückzugeben. Grund für diesen Schritt ist der Echo-Sieg von Farid Bang und Kollegah, auf deren Bonus-Track zum Album „JBG3“ sich die umstrittene Zeile „mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen“ befindet. Voormann habe sich laut eigenen Aussagen bewusst einige Tage Zeit für die Entscheidung genommen, er wollte sich zuerst genauer mit den Texten der Rapper befassen. Die „martialische Performance“ der Rapper bei der Veranstaltung kritisierte er ebenfalls.

Klaus Voormann gewann 1967 übrigens den Grammy für das beste Schallplattencover.

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