„Revolverheld“: Warum sie immer über Trennungen singen

Revolverheld 30344708-1 bigDas neue Album „Zimmer mit Blick“ von „Revolverheld“ handelt von zwischenmenschlichen Beziehungen, vor allem aber von Trennungen.

Dazu sagte Sänger Johannes Strate im Interview mit „shz.de“: „Das ist bei uns ja irgendwie immer so. Es hatte zwar keiner von uns fürchterlichen Herzschmerz, während das Album entstand, aber wir sind jetzt in einem Alter, in dem sich super viele trennen. Oft sind es Paare mit Kindern und das sind dann total traurige Geschichten. Ich glaube, ich werde mein Leben lang Lieder über Trennung schreiben, weil es einfach ein Thema ist, das alle Menschen beschäftigt. Davon abgesehen ist es viel leichter, einen Song über ein gebrochenes Herz zu schreiben. Positive Liebeslieder klingen auf Deutsch schnell nach Schlager.“

Um die Songs für das neue Album zu schreiben, sind Johannes Strate und Kristoffer Hünecke nach Amsterdam und St. Peter Ording gefahren. Im Interview erzählten sie, wie wichtig Tapetenwechsel für die Inspiration sind. Hünecke sagte: „Wenn man wegfährt, ist man unter sich, hat keinen Alltag und kann sich ganz auf die Inhalte konzentrieren – diese Ruhe, dass man sich bis zum Ende mit Sachen auseinandersetzt, ist schon gut für die Inspiration.“

Foto: (c) Columbia / Sony Music