Lily Allen: Warum ihre neue Musik so traurig klingt

Lily Allen - "Pan" World PremiereVor rund zwei Wochen (08.06.) hat Lily Allen ihr neues Album „No Shame“ auf den Markt gebracht. Was auffällt, die neuen Lieder sind sehr ernst und melancholisch. Warum das so ist und was passiert ist, das erklärte die Sängerin im Interview mit dem „Südkurier“.

Sie sagte: „Ich musste traurige Musik machen, damit ich selbst weniger traurig sein konnte. Ich weiß nicht, ich hatte mich verloren. In den ersten Jahren meiner Karriere war ich jung, sorglos und hatte keine große Verantwortung außer für mich selbst – und war nicht depressiv. Jetzt bin ich 32, habe zwei Kinder, war verheiratet und bin geschieden. Ich kann nicht mehr so tun, als wäre alles toll. Das Leben hat mir zugesetzt, und ich habe keine Angst, über meine Gefühle zu singen. Ich war noch nie so ehrlich wie auf ‚No Shame‘.“

Außerdem verriet sie, wie sie den Erfolg des Albums einschätzt, da es nicht gerade für die große Masse zugänglich ist. Sie sagte: „Verkaufszahlen kümmern mich wirklich nicht mehr. Klickzahlen schon gar nicht. Ich bin glücklich, wenn meine Musik jene Menschen erreicht, die sich durch mich berühren lassen. Und ich will nicht, dass alle Welt denkt, ich sei alt und öde geworden.“

Foto: (c) Landmark / PR Photos

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