Mike Shinoda: Mit Kunst verarbeitet er schlimme Situationen

Mike Shinoda 30347103-1 bigMit seinem Soloalbum „Post Traumatic“ versucht „Linkin Park“- Mitglied Mike Shinoda den Tod von Bandkollege Chester Bennington künstlerisch aufzuarbeiten. Im Interview mit „unicum.de“ verriet der 41-Jährige, wann er auf diese Idee gekommen ist. Er sagte: „Mir war vollkommen klar, dass ich das tun musste. Für mich kam keine andere Option infrage, mich mit dem, was passiert ist, auseinanderzusetzen. Kunst war immer schon der Ort, an den ich ging, wenn ich Probleme hatte oder schwierige Situationen durchmachte.“

Das war schon immer so, wie der Musiker weiter sagte: „Beim Malen, Zeichnen und Songs schreiben fühle ich mich sicher – in diese Welt habe ich mich bereits als Kind sehr gern geflüchtet. Für mich funktionierte diese Art des Eskapismus immer schon besser, als zum Beispiel einen Film zu gucken. Wenn du selbst etwas machst und kreativ bist, dann ist das ein wirklich wertvolles Ventil. Ich würde mir wünschen, dass sich alle Menschen zutrauen würden, etwas zu malen oder mit den eigenen Händen zu erschaffen. Du musst kein Rembrandt sein, um dich gut und stärker zu fühlen, nachdem du irgendetwas zu Papier gebracht hast.“

Das Album „Post Traumatic“ von Mike Shinoda ist übrigens seit letzter Woche (15.06.) auf dem Markt.

Foto: (c) Warner Music / Frank Maddocks

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