Wim Wenders will den Zuschauer das Gefühl der Hoffnung geben

Wim Wenders - 65th Annual Berlinale International Film FestivalMit seinem neuen Film „Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes“, der seit 14. Juni in den Kinos läuft, präsentiert Regisseur Wim Wenders eine ungewöhnliche Dokumentation über den Pontifex und seine Ansichten.

Im Interview mit „schwaebische.de“ verriet der Regisseur, was er sich wünscht, was die Menschen aus dem Film mit nach Hause nehmen sollen. Dazu sagte der 72-Jährige: „Das muss der Film schon selbst beantworten. Was ich aus den Reaktionen derjenigen, die den Film bisher gesehen haben, erkenne, ist, dass sie alle tief berührt waren. Berührt von der Wahrheit, die der Papst in seinen Antworten und Gedanken ausdrückt. Selbst ein paar durchaus ungläubige und hartgesottene Zuschauer hatten Tränen in den Augen. Ich wünsche mir, dass die Zuschauer mit einem Gefühl der Hoffnung und einer Sehnsucht nach einer besseren Welt aus dem Film gehen.“

Seine drei filmischen Biografien haben Wenders jedes Mal eine Oscar-Nominierung eingebracht. Im Interview verriet er noch, wie gelassen er den nächsten Academy Awards entgegen blickt. Er sagte: „Da mache ich mir nun gar keine Gedanken drüber. Aber eins ist nach drei Anläufen klar: Auch die Oscars sind kein Honigschlecken, und ob es da den Sahnezuschlag gibt, liegt an allem Möglichen, nur nicht unbedingt am Film.“

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