Andreas Bourani: Emotionen der deutschen Sprache

Andreas Bourani 30317053-1 bigFür Andreas Bourani ist immer festgestanden, dass er seine Texte selbst verfassen möchte.

Im Interview mit er Zeitung „Wiesbadener Kurier“ erzählte der Sänger vor einiger Zeit über diesen Entschluss: „Ich habe angefangen, als ich mir vorgenommen hatte, Musiker zu werden. Das geht ja nicht so schnell und man hat dann viel Zeit. Die kann man nutzen. Ich habe anfangs viel gelesen und mich gefragt, was gefällt mir an Sprache, und wie könnte ich mich selbst ausdrücken. Es war mir klar, ich möchte selbst schreiben.“ Dann fügte der 32-Jährige hinzu: „Sprache ist ein hoch komplexes System. Aber auch unser Kommunikationsmittel. Sprache für mich ist vor allem aber pure Emotion. Denken Sie an (das Wort) ,Erdbeersahnetorte‘ – da hat man doch gleich ein Gefühl. Worte sind wie Schlüssel, die Türen öffnen, die unsere Fantasie beflügeln. Meine Aufgabe ist, für Gefühle die richtigen Worte zu finden.“

Für Andreas Bourani hat sich übrigens im Nachhinein der Schulabbruch als richtige Entscheidung erwiesen – und diese kam aus dem Bauch heraus. Der Sänger verließ mit 17 Jahren die Schule, weil er Musiker werden wollte.

Foto: (c) Universal Music / Philipp Rathmer