Bosse: „Eine gute Idee, ein weißes Blatt Papier, ein Klavier und eine Gitarre“

Bosse 30348249-1 bigIm Oktober (12.10.) erscheint das neue Album von Bosse. Ob sich in den letzten Jahren die Art und Weise, wie er Songs schreibt, verändert hat, das verriet der 38-Jährige im Interview mit „hb-people.de“.

Er sagte: „Letztendlich hat sich das überhaupt nicht verändert, ich mache das seitdem ich 16 bin so, also jetzt 22 Jahre. Die absolute Wahrheit ist: Eine gute Idee, ein weißes Blatt Papier, ein Klavier und eine Gitarre. Der Rest passiert. Alles andere ist nur Gerede und macht einen nur verrückt. Man muss einfach Ideen haben, auf die man abkickt, die frisch und neu sind. Charts und Erwartungen spielen da keine Rolle. Ich bin selbst mein größter Kritiker und muss mir jedes Mal wieder bewusst machen, keinen Druck von außen an mich ranzulassen. Ich mache das, was ich liebe und möchte einfach tolle Lieder schreiben. Aber wegen niemandem, außer meinetwegen.“

Sein letztes Album „Engtanz“ war übrigens an der Spitze der Albumcharts. Ob das seinen Schreibprozess verändert hat, dazu sagte er noch: „Als Musiker darf man sich beim Schreiben nicht so viele Gedanken machen. Das wäre wie ein Korsett. (…) Das allerschlimmste ist jedoch dieses Radio-, Charts-, Plattenfirma-Korsett.“

Foto: (c) Nina Stiller / Universal Music