„Bullet For My Valentine“: „Metal ist langweilig geworden“

Bullet For My Valentine 30347282-1 bigFür die walisische Metalband „Bullet For My Valentine“ ging es bisher auf der Erfolgsleiter immer steil nach oben. Doch der Metal hat sich in den letzten Jahren stark verändert.

Im Interview mit „krone.at“ sagte Sänger Matt Tuck dazu: „Die Metalszene ist gut und auch gesund, sie passt total. Aber es gibt so vieles, was sich komplett gleich anhört und sich permanent wiederholt. Wir wollten einfach nicht in diese Art von Engstirnigkeit hineinfallen, wo du auf gute Ideen verzichtest, weil du dir denkst, als Metalband darfst du das nicht. In erster Linie sind wir Songwriter und keine Metalheads. In den letzten Jahren ist der Metal etwas langweilig und ungefährlich geworden. Ich habe nicht mehr das Gefühl, dass hier eine Form von Frische herrscht. Es fehlt an neuen, aufregenden Ideen. 2005 kamen Bands wie wir, ‚Killswitch Engage‘, ‚Trivium‘ oder ‚Avenged Sevenfold‘ ins Rampenlicht und das war die letzte wirkliche Revolution. Die Szene war groß, aber sie ist heute etwas ausgelutscht. Auch wenn so mancher über ‚Gravity‘ die Nase rümpfen wird, ist diese Stiländerung wichtig und richtig. Wir haben immer noch harte Parts, es gibt Hymnen und epische Momente. Als Fan der Band wirst du das Album mögen, es wird dir nur anders präsentiert, als du es gewohnt bist.“

Das neue Album „Gravity“ ist übrigens am vergangenen Freitag (29.06.) erschienen.

Foto: (c) PGM / Ville Juurikkala

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