Ndaba Mandela: Was er von Opa Nelson Mandela gelernt hat

Am 18. Juli wäre der 100. Geburtstag von Nelson Mandela gewesen. Sein Enkel Ndaba Mandela hat viel von seinem berühmten Großvater gelernt. Im Interview mit dem Magazin „Happinez“ erzählt der 35-Jährige darüber.

Er sagte: „Ich bin – weil wir sind. Das ist unser afrikanischer Glaube. Morgens, wenn wir gemeinsam Sport machten, fühlte ich mich ihm besonders nah. Er zeigte mir den Umgang mit dem Medizinball, brachte mir seine Lieblingsübungen bei. Er war fast achtzig. Aber ich hatte Mühe, mit ihm mitzuhalten.“ Sein Opa brachte ihm bei, das Leben wie er zu sehen. Er sagte weiter: „Großvater brachte mir seine Weise zu leben, fühlen, zu denken nahe – und machte sie zu meiner. ‚Ubuntu‘: Ich bin – weil wir sind. Das ist unser afrikanischer Glaube. Großvater erklärte es mir so: ‚Ubuntu ist, wenn ein Fremder in dein Dorf kommt und nicht um Essen und Trinken bitten muss.‘ Es geht nicht allein ums Teilen. Vielmehr um Nächstenliebe und Gemeinschaftssinn. Die Wünsche, Gedanken und Gefühle des anderen wahrzunehmen. Und sich dessen bewusst zu werden, dass wir alle miteinander verbunden sind. Niemand ist eine Insel.“

Ndaba Mandela ist in Soweto geboren und lebte dort unter ärmlichen Verhältnissen. Als Teenager zog er in das Haus seines Opas. Heute macht er sich als Botschafter für das UNAIDS stark, ein Aids-Projekt der Vereinten Nationen.

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