Russell Simmons: Weitere Vergewaltigungsvorwürfe

Russell Simmons - Make-A-Wish Greater Los Angeles 2017 Wish GalaRussell Simmons muss sich einem weiteren Vergewaltigungsvorwurf stellen. Seit Ende letzten Jahres wurde dem „Def Jam“-Co-Gründern von mehreren Frauen sexuelles Fehlverhalten bis hin zu Vergewaltigung vorgeworfen. Der Plattenlabel-Chef gab zwar zu, sich manchmal Frauen gegenüber falsch verhalten zu haben, allerdings weist er nichteinvernehmlichen Sex von sich.

Jetzt trat Alexia Norton Jones hervor und wirft dem Musik-Mugol vor, dass er sie 1990 in seinem Appartement in Manhattan vergewaltigt haben soll. „Variety“ erzählte sie: „Es war so ein schneller Angriff. Ich weiß noch, wie ich gegen die Wand geschubst wurde. Er hob mein Kleid an. Ich muss sieben oder zehn Mal nein gesagt haben und dann duldete ich es.“ Laut dem Blatt hatte Jones damals niemals von dem Vorfall erzählt, weil sie und Simmons dieselben Freunde hatten. Sie teilt jetzt ihre Geschichte in Solidarität mit den Frauen, die ihn ebenfalls beschuldigten. Simmons selbst lässt in einem Statement verlauten: „Zu keinem Zeitpunkt hat sie diese Gefühle über den ersten sexuellen Kontakt mit mir geteilt. (…) Ich habe mehrere Lügendetektor-Tests gemacht, die beweisen, dass ich nie jemanden sexuell angegriffen habe. Alexia und ich dateten uns, wir hatten intimen Kontakt und zeigten uns gemeinsam bei diversen Veranstaltungen, auch nachdem dieser Vorfall angeblich stattgefunden haben soll.“

Alexia Norton Jones‘ Therapeut sagt aus, dass die Dame ihm damals von dem Vorfall erzählte.

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