George Ezra lebte zur Inspiration mit Fremden in Ruine

George Ezra 30344325-1 bigDer kreative Schaffensprozess für Musiker ist oft ein steiniger Weg. Bei George Ezra war er eher voller Scherben. Um sich für sein Album „Staying at Tamara’s“ Inspiration zu holen, flog der Musiker nach Barcelona – und er hatte eine skurrile Idee im Gepäck. Im Rahmen des „Boardmasters Festival“ gab er Einblicke und sagte: „Ich dachte, es wäre eine gute Idee, einen Fremden im Internet zu finden, ihn zu begleiten und mit ihm zu leben.“ Doch nach seiner Ankunft in Spanien kamen die Zweifel. Der 25-Jährige erzählte: „Ich landete und plötzlich dachte ich ‚Was zur Hölle machst du Mann? Warum machst du das? Du musst das doch gar nicht tun.‘“

Trotzdem machte Ezra keinen Rückzieher. Er schilderte die Ereignisse: „Ich traf meine Gastgeberin und sie führte mich über Treppen nach oben. Überall war zerbrochenes Glas auf dem Boden, es standen Bikes ohne Räder rum. Ich war mir sicher, dass es eine richtig schlechte Idee ist, aber es stellte sich das Gegenteil heraus. Es war eine gute Sache für mich und das Album.“ Der Trip ging natürlich noch ein paar Tage und der Brite erkundete noch schönere Orte zur Inspiration.

Wer ihn zu den Orten gefahren hat ist nicht klar. Der Sänger selbst hat auf jeden Fall keinen Bock auf den Führerschein.

Foto: (c) Sony Music