Sasha und seine Erfahrungen als „Schlüsselkind“

Sasha 201845687 bigSasha hat im April sein erstes deutschsprachiges Album „Schlüsselkind“ auf den Markt gebracht. Was es mit dem Titel auf sich hat, das verriet der 46-Jährige im Interview mit „t-online“.

Er sagte: „Wenn meine Mutter Arbeit hatte, dann waren mein Bruder Norman und ich in den frühen Jahren bei meiner Oma oder auch allein, je nachdem wie meine Mutter beschäftigt war. Meine Eltern haben sich früh scheiden lassen und mein Vater hat nicht zu Hause auf uns gewartet. Den Begriff ‚Schlüsselkind‘ kennen viele gar nicht. Es gibt traurige Momente, wenn man allein nach Hause kommt und niemand da ist. Der Schlüssel hing sinnbildlich um den Hals in einem Brustbeutel und den hatte man fest an sich. Es ist auch nicht das Schlimmste der Welt, aber es ist blöd, wenn du eine gute Zensur geschrieben hast, das mitteilen willst und du bis abends warten musst, dass jemand kommt. Gerade Kinder sind ungeduldig.“

Außerdem verriet der Sänger, dass ihm sein Dasein als „Schlüsselkind“ geholfen hat. Er sagte: „Schlüsselkind ist ein Bild dafür, dass ich früh angefangen habe, selbstständig zu sein.“

Foto: (c) Olaf Heine / Universal Music