Studie: Mit 31 Jahren hören Deutsche auf, neue Musik zu entdecken

Mit durchschnittlich 31 Jahren setzt bei den Deutschen der Stillstand ein – und zwar der musikalische. Denn dann hören sie offenbar auf, neue Musik entdecken, und hören stattdessen immer wieder die gleichen Titel und Genres. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Musik-Streamingdienstes „Deezer“. Und die Deutschen schneiden laut Pressemitteilung sogar am besten ab – im internationalen Vergleich mit Brasilien, Frankreich, Großbritannien und den USA. Auch dort wurde die Studie mit jeweils 1.000 Teilnehmern durchgeführt. Denn im Schnitt liegt das Stillstand-Alter bei 27 Jahren.

Und warum eigentlich der musikalische Stillstand? Da sind die Gründe vielfältig, zum Beispiel ein anspruchsvoller Job (24%), Überforderung durch die schiere Masse an verfügbarer Musik (22%) oder die Betreuung von Kleinkindern (12%). Laut „Deezer“ wollen mehr als die Hälfte der Befragten (58%) mehr Zeit haben, um neue Musik zu entdecken – und fast zwei Fünftel (39%) planen sich dafür künftig mehr Zeit ein.

Für die von „Deezer“ in Auftrag gegebene Studie wurden Bundesbürger im Alter von 18 bis 55+ Jahren nach ihren musikalischen Vorlieben und Hörgewohnheiten befragt. In einer Pressemitteilung heißt es dazu: „In allen Altersgruppen sagten fast drei Viertel der Befragten (72%), dass sie sich in ihrem Musikgeschmack festgefahren fühlen, während fast ein Drittel (32%) angab, dass sie kaum Musik außerhalb ihrer Lieblingsgenres ausprobieren würden.“

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