Veronica Ferres über Krankheit und Tod

Veronica Ferres über Krankheit und Tod - TVIn ihrem neuen Fernsehfilm „Tod auf Raten“, der am 09.08. im „ZDF“ gezeigt wird, spielt Veronica Ferres eine Frau, die von ihrem Mann Abschied nehmen muss. Aber auch im wahren Leben hat die Schauspielerin schon einmal erlebt, wie Erfahrungen mit Krankheit und Tod das Leben verändern können.

Im Interview mit „Bunte“ sagte die 53-Jährige: „Für mich war die größte Richtungsänderung, als ich von jetzt auf gleich vor Jahren ins Koma gefallen bin und eine ganze Weile weg vom Fenster war.“ Das Ganze ist vor 20 Jahren passiert. Sie sagte: „Ich hatte eine enzephalitische Meningitis [Entzündung des Gehirns und der Hirnhaut] und es war nicht klar, ob ich’s überlebe. Danach musste ich demütigst wieder sprechen und gehen lernen.“

Die Schauspielerin fügte noch hinzu: „Dazuliegen, meine Mutter stand am Fußende des Bettes, mit ihr sprechen zu wollen und es kommt nichts – da wusste ich, es ist ernst. Ich war dem Tod sehr nahe.“ Das Leben von Veronica Ferres hing am seidenen Faden. Sie sagte weiter: „Ich wurde am Ostersonntag 1999 eingeliefert und nur, weil der Notarzt sofort eine Rückenmarkspunktion bei mir machte, wurde ich gerettet. Deshalb feiere ich an Ostern meinen zweiten Geburtstag.“

Foto: (c) Julian Blythe / HNW / PR Photos

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