Max Mutzke über die schwierige Albumarbeit

Max MutzkeMax Mutzke hat sich für sein kommendes Album ein schwieriges Feld ausgesucht.

In „Colors“ wird er Hip-Hop Klassiker in ein Soulgewand stecken. Das machte die Arbeit extrem kompliziert, wie er im „Gala“-Interview erklärte: „Hip-Hop ist sehr textreich. Wenn ich Melodien singen will, dann brauche ich wesentlich weniger Text. Was kann man also rausnehmen ohne die Message kaputt zu machen oder der Sinn verloren geht? (…) Ich habe mich mit Julie Silvera, eine Musikprofessorin, die ursprünglich aus Florida kommt und seit ein paar Jahren in Deutschland lebt, zusammengesetzt. Sie ist Afroamerikanerin und mit dem Hip-Hop und der Subkultur total vertraut. Mit ihr haben wir dann die Texte komplett übersetzt, damit man wirklich versteht, worum es geht, die politische Motivation versteht. Gibt es überhaupt eine politische Message dahinter? Und dann haben wir überlegt: Welche Passagen kann man vielleicht rausnehmen, damit ich das alles in einen Song bekomme. Es war erstaunlich zu sehen, aus welchen Songs man wirklich was rausnehmen konnte und wo sich nicht viel am Sinn geändert hat. Und bei welchem Song man wirklich tunlichst überhaupt nichts in die Hand nehmen sollte.“

„Colors“ liegt ab jetzt in den Regalen.

Foto: (c) SonyMusic

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