Charts: Deutschsprachige Musik dominiert 2018

Helene Fischer Pressefoto 2017 - 88415456 bigDas Musik-Jahr dauert noch fast drei Monate und schon jetzt zeigt sich: Songs auf Deutsch sind weiterhin sehr beliebt. Von „GfK Entertainment“, Ermittler der Offiziellen Deutschen Charts, heißt es über die Sonderauswertung der Charts:

„In den ersten drei Quartalen waren deutschsprachige Produktionen für beinahe zwei Drittel der 100 erfolgreichsten Alben zuständig; in der Top 10 landen sogar neun deutschsprachige Werke. (…) Bislang beliebtestes Album in 2018 bleibt Helene Fischers selbstbetitelter Longseller, der schon 2017 abräumte. Dahinter folgen die Rockband ‚Frei.Wild‘ (‚Rivalen und Rebellen‘), der HipHopper Gzuz (‚Wolke 7‘) sowie mit Ed Sheeran (‚÷‘) der einzige englischsprachige Interpret in der Top 10. Vorherrschende Genres sind Schlager/Volksmusik und HipHop, die acht der Top-10-Positionen unter sich ausmachen. Die Filmmusik zu ‚The Greatest Showman‘ schafft es als höchstplatzierter Soundtrack auf Rang 19. Fast ein Viertel der Top-100-Single-Trends besteht aus deutschsprachigen Liedern. Besonders Bausa (‚Was du Liebe nennst‘, drei), Olexesh feat. Edin (‚Magisch‘, acht) und Namika feat. Black M (‚Je ne parle pas français‘, neun) können punkten. Auf dem Gold- und Silberplatz stehen derzeit Ed Sheeran (‚Perfect‘) sowie Dynoro & Gigi D’Agostino (‚In My Mind‘). Insgesamt sechs der zehn erfolgreichsten Singles sind Kollaborationen bzw. Featurings. Entschieden ist im Kampf um die Top-Plätze der Jahrescharts allerdings noch nichts. In den kommenden Wochen bringen viele Musiker neues Material heraus, darunter so prominente Namen wie Herbert Grönemeyer, Michael Bublé und Wolfgang Petry.“

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von „GfK Entertainment“ im Auftrag des „Bundesverbandes Musikindustrie e.V.“ ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Foto: (c) Kristian Schuller / Universal Music

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