Javier Bardem verteidigt Woody Allen

Javier Bardem verteidigt Woody Allen - Promi Klatsch und TratschJavier Bardem findet es nicht gut, dass Woody Allen in den Medien öffentlich gelyncht wird. Seine Stieftochter Dylan Farrow wirft dem Filmemacher nämlich schon seit Jahren – und in der letzten Zeit wieder besonders vermehrt – sexuelle Belästigung in ihrer Kindheit vor. Allen selbst widerspricht dem immer vehement, doch die Medien lassen nicht locker.

Dem „Hollywood Reporter“ sagte Bardem beim Lumière Filmfestival in Lyon: „Zu der Zeit, als ich ‚Vicky Christina Barcelona‘ drehte (2008) waren diese Anschuldigungen schon seit zehn Jahren bekannt und in zwei US-Staaten wurde er für nicht schuldig befunden. Wenn sie die rechtliche Situation ändern, dann ändere ich auch meine Meinung. Aber derzeit stimme ich mit dem öffentlichen Lynchen nicht überein, das er erhält. Und wenn mich Woody Allen anrufen würde, um wieder mit ihm zu arbeiten, dann wäre ich morgen sofort dabei. Er ist ein Genie.“

Viele von Bardems Kollegen hingegen haben sich nämlich von Woody Allen distanziert und verweigern eine zukünftige Zusammenarbeit mit ihm, darunter Collin Firth und Michael Caine.

Foto: (c) Izumi Hasegawa / PR Photos

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