Max Mutzke und der Protestsong „Everyday People“

Max MutzkeMax Mutzke hat den Protestsong „Everyday People“ neu interpretiert. Der Song von „Sly & the Family Stone“ behandelte den Rassismus und stammt von 1969. Jetzt ist es fast 50 Jahre später und das Thema ist über die ganze Zeit präsent geblieben.

Warum sich Mutzke jetzt mit dem Song in das heikle Mienenfeld begibt, erklärte er im „Gala“-Interview: „Rassismus, Ausgrenzung und Toleranz waren in meiner Kindheit schon immer Thema. Mein Vater war Arzt, Gynäkologe. Wir haben auf dem Land gelebt und er hat sich um alle Notfälle gekümmert. Man sollte schon aus egoistischen Gründen jedem sein Haus und sein Herz öffnen. Ich selbst habe vier Kinder mit einer Frau, die aus Afrika kommt. Auch da ist Rassismus immer wieder Thema. Genauso stehen auf der Bühne viele Leute mit mir, die nicht aus Deutschland kommen. Das macht das Ganze viel bunter und schöner. Man profitiert davon und es bereichert uns. Selbst kulinarisch ist unser Leben abwechslungsreicher.“

Das Album „Colors“ ist am Freitag (28.09.) nach kompliziertem Arbeitsprozess endlich erschienen.

Foto: (c) SonyMusic

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