Rose McGowan frustriert über “#MeToo”-Entwicklung

Rose McGowan's "Brave" Book Signing at Barnes & Noble in New York City on January 31, 2018Gut ein Jahr ist es her, als Rose McGowan mit ihren schonungslosen Äußerungen die “#MeToo”-Bewegung ins Rollen gebracht hat.

Ein Interview des “Sunday Times Magazins” mit der Schauspielerin, zur Bilanz des Themas, sorgte jetzt für viel Kritik. In dem Interview äußert McGowan ihre Frustration und Enttäuschung über die Entwicklung, die die “Me Too”-Bewegung genommen hat. Im Interview kritisierte sie ihre Kolleginnen und Frauenmagazine, die sich mit der Bewegung brüsten, sie aber nicht unterstützen. Dazu sagte sie: “Ich halte sie für Idioten. Sie sind keine Helden. Ich denke sie sind einfach Verlierer. Ich mag sie nicht. Wie kann man den Fakt erklären, dass ich einen ‘GQ Man of the Year’-Award bekommen habe, aber mich kein Frauenmagazin und keine Frauen-Organisation unterstützt hat?” Sie würde auch zu keinem “#MeToo”-Treffen gehen, weil es alles Schwachsinn sei. Es sei nur “ein Lüge, um sich besser zu fühlen”, sagte sie weiter.

McGowan holte noch weiter aus und nannte Hollywood eine Ansammlung von Schein-Liberalen. Sie wirft auch Meryl Streep vor, dass es “einfach unmöglich” sei, dass sie nicht mitbekommen haben soll, was Weinstein den ganzen Frauen angetan hat.

Foto: (c) Jeremy Burke / PR Photos