Sucuk Ufuk und sein Erfahrungen mit dem Zocken

Sucuk Ufuk hat Ende Juli sein zweites Album mit dem Titel „Echte Kanacken sterben nicht“ veröffentlicht. In seinen Texten rappt der Reutlinger häufig über das Thema Glücksspiele.

Über seine eigene Zockererfahrung sagte er im Interview mit „mzee.com“: „Ins Glücksspiel bin ich auf eine gewisse Weise hineingeboren worden. Als Kind habe ich immer schon gesehen, wie mein Vater Wettscheine ausgefüllt hat. Das ist genauso, wie wenn jemand in eine Akademikerfamilie geboren wird. Der wird mit hoher Wahrscheinlichkeit Lehrer oder sowas. Das soll keine Ausrede sein. Ich hätte jederzeit meine Süchte bekämpfen können. Aber die Versuchung, stets die Abkürzung zum Reichtum zu nehmen, schmeckt einfach zu gut. Novoline zocken ist definitiv die Gegenbewegung zum Bücher lesen und strukturiert seinen Wohlstand aufbauen. Die Ungeduld und der Nervenkitzel siegen immer.“

Außerdem verriet der Rapper, ob er beim Glücksspiel an den großen Gewinn glaubt. Dazu sagte er: „Früher habe ich solche Filme definitiv geschoben. Heute weiß ich sehr gut, wie ich Geld anhäufe und, noch viel wichtiger, wie ich es behalte. Wenn ich naiv wäre, würde ich sogar behaupten, dass ich derzeit clean bin. Aber jeder Abhängige weiß, dass die Sucht immer bleibt und der kleinste Auslöser einen direkt wieder in den Abgrund reißt. Meine Musik ist meine Therapie, deshalb verarbeite ich da diese Themen auf meine Art.“