Tom Schilling wollte eigentlich Maler werden

Seit 4. Oktober läuft der Film „Werk ohne Autor“ mit Tom Schilling in den Kinos. In dem Film spielt der 36-Jährige einen Maler, der nach seiner Flucht in den Westen in Düsseldorf an der Kunstakademie studiert. Schilling wollte früher selbst einmal Malerei studieren.

Im Interview mit „unicum.de“ verriet er, warum. Er sagte: „Dass ich es konnte (lacht). Ich hatte eine Kunstlehrerin, die bei mir ein Talent entdeckt hat. Ich habe sogar mit dreizehn schon ein Bild verkauft. Da waren wir nämlich mit unserer Klasse vor der Schule und haben alle so ein Gründerzeithaus malen müssen. Da kam ein Mann vorbei, dessen Vater das Haus gehörte und der fand das natürlich super spannend, dass das Haus seines Vaters gemalt wird. Er hat dann mal so durchgeguckt, auf meins gezeigt und hat gesagt „Das würde ich gerne kaufen“. So kam das zustande, dass ich Lust hatte Maler zu werden.“

Außerdem verriet der Schauspieler, wie er sich auf die Rolle vorbereitet hat. Er sagte: „Ich konnte auf meine malerische Vergangenheit irgendwie zurückblicken. Ich habe meine ganze Jugend lang viel gemalt. Für den Film, als Vorbereitung, bin ich auch nochmal ins Atelier gegangen, zu dem Künstler, der für uns die Bilder im Film gemalt hat, und hab da mit ihm parallel gemalt. Er hat groß gemalt und ich hab dann beispielsweise ein wichtiges Bild – das von Burghart Kroll bei der Verhaftung – etwas kleinformatiger parallel gemalt. Und das ist auch gar nicht so schlecht geworden.“

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