Gwilym Lee und seine Rolle als Brian May in „Bohemian Rapsody“

Brian May - Queen in Concert at Barclaycard Arena in BirminghamSeit Ende Oktober läuft „Bohemian Rapsody“ in den Kinos. Der Film zeigt die Geschichte von „Queen“. In den Hauptrollen sind Rami Malek als Freddie Mercury, Gwilym Lee als Brian May, Ben Hardy als Roger Taylor und Joseph Mazzello als John Deacon zu sehen.

Gwilym Lee erzählte im Interview mit „t-online“, dass Brian May von der Besetzung des Films fasziniert sei. Er sagte: „Er hat den Film gesehen. Am Ende des ersten Screenings haben wir alle einzeln eine schöne E-Mail von ihm bekommen – über seine Gefühle zum Film. ich will gar nicht ins Detail gehen, weil es ein sehr schöner und persönlicher Moment war. Aber generell wirkt er sehr glücklich mit dem Film.“ Schon bevor der Film in die Kinos kam, bestätigte May den Schauspielern, dass ihre Performance den Originalen mehr als würdig sei. Dazu sagte Lee im Interview: „Es ist das beste Kompliment, dass er einem geben kann. (..) Aber wir sind niemals besser als das Original. Es gibt Queen nur einmal. Es ist ein Vermächtnis, das unantastbar ist. Sie haben Jahre an Bühnenerfahrung und ein großartiges Repertoire.“

Im Interview verriet Lee noch, ob er gezögert hat, die Rolle anzunehmen. Dazu sagte der 34-Jährige: „Nein, es gab kein Zögern oder so. Das Zögern kam erst danach, als ich zugesagt hatte.“ Er gab auch zu, dass er Angst hatte, den Erwartungen gerecht zu werden. Er sagte: „Ja, hatte ich. Aber das ist auch ein guter Motivator. (…) Du musst die Stimme, die Gestik und die Körperlichkeit studieren. Man muss aber auch mit der Gitarre arbeiten. Das war ein großes Ding für mich, eine große Herausforderung. Alle von uns mussten ins Bootcamp. Wir haben hart gearbeitet und versucht, auf dem gleichen Leven wie sie zu sein.“

Foto: (c) Landmark / PR Photos