#metoo-Debatte kickt Weihnachts-Klassiker ins Aus

Die #metoo-Debatte-Debatte hat in den USA jetzt auch erstmals Auswirkungen auf die Weihnachtslieder, die im Radio gespielt werden. Wie der „Stern“ berichtet, hat die Programmleitung des Senders „Star 102 Cleveland“ beschlossen, den Song „Baby, it’s cold outside“ nicht mehr zu spielen. In einer Mitteilung des Senders heißt es, in Zeiten von #metoo sei der Inhalt des Liedes nicht mehr vertretbar. Auch haben sich Hörer deswegen beschwert.

In dem Weihnachtsklassiker, der 1944 komponiert wurde, geht es um den Dialog zwischen einem Mann und einer Frau. Nach einem gemeinsam verbrachten Abend möchte sie gerne alleine nach Hause, er möchte das aber nicht zulassen und versucht sie immer wieder zum Bleiben zu überreden.

Einige Textzeilen sind in der Tat etwas verwerflich: Sie singt zum Beispiel: „Sie sind wirklich aufdringlich“. Er antwortet: „Ich sehe es als opportunistisch“. Nachdem sie einem weiteren Drink zugestimmt hat, singt er: „Das hat aber viel Überzeugungsarbeit gekostet.“ Die Message ist natürlich problematisch. Das hieße ja so viel wie: Wer lange genug herumbaggert und penetrant ist, bekommt am Ende, was er will.

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