Rami Malek und die Kritik an „Bohemian Rapsody“

Rami Malek und die Kritik an "Bohemian Rapsody" - Kino News„Bohemian Rapsody“ ist seit „Straight Outta Campton“ das erfolgreichste Biopic der Filmgeschichte. Dennoch haben Zuschauer kritisiert, dass die Bandmitglieder Brian May und Roger Taylor den Fokus zu sehr auf die musikalische Karriere gelenkt haben. Von manchen Zeitungen wurde der Film sogar als „homophob“ bezeichnet.

Schauspieler Rami Malek, der für die Verkörperung Mercurys gefeiert wurde, hat sich einige Wochen nach der Premiere gegenüber dem „Hollywood Reporter“ zu der Kritik geäußert. Er sagte: „Die Bandmitglieder wollten zwar den ganzen Freddie Mercury zeigen, aber wir haben eben nur zwei Stunden. Und ich weiß, dass die Männer in diesen zwei Stunden Freddies Leben feiern wollen. Es gab definitiv eine gemeinsame Bestrebung, den Film nicht zu hedonistischen oder anzüglichen Film werden zu lassen.“ Weiter sagte er noch: „Ich glaube, wir wollten alle sehr gerne mehr von Freddies Beziehung mit Jim Hutton am Ende seines Lebens zeigen. Diese Beziehung ist wundervoll. Wäre es meine Entscheidung gewesen, hätte ich so gerne diesem Film noch eine Stunde hinzugefügt und einige Lücken aufgefüllt.“

Der Schauspieler fügte aber noch hinzu, dass man Mercury, oder Menschen allgemein, nicht nur auf den Aspekt ihrer Sexualität beschränken sollte. Er sagte: „Sie bestehen aus so viel mehr – es ist nicht dieses Label, dass die Person definiert, oder wie sie wird.“

Foto: (c) Landmark / PR Photos

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