Amber Heard und Johnny Depp: Täglich tobt der Rosenkrieg

Amber Heard - "Justice League" World PremiereAmber Heard und Johnny Depp sind eigentlich bereits seit Januar 2017 geschieden, doch der Rosenkrieg tobt und will kein Ende nehmen. Erst hat Amber ihren Ex-Mann beschuldigt, sie geschlagen zu haben, jetzt will er den Beweis dafür haben, dass er es nicht getan hat. In einem Prozess, den Depp gegen die englische Zeitung „The Sun“ wegen Diffamierung führt, sind Dokumente aufgetaucht, die die Unschuld des Schauspielers beweisen sollen, so „TMZ“. „The Sun“ hat den 53-Jährigen als Frauenschläger bezeichnet und deswegen sitzen beide Parteien jetzt vor Gericht.

Depps Anwalt Adam Waldman sagte gegenüber „TMZ“: „Wir haben kürzlich Dutzende Videodateien der Sicherheitskameras des Eastern Columbia Buildings gesichtet und zahlreiche eidesstattliche Erklärungen von Augenzeugen und vereidigte Angaben erhalten. Diese lassen keinen Zweifel daran, dass Amber Heard die Missbrauchsvorwürfe, die die Diffamierung von Mr. Depp durch die ‚Sun‘ begründen, gefälscht hat.“

Amber Heard hat 2016 behauptet Depp hätte ein Telefon nach ihr geworfen und Fotos von roten Malen in ihrem Gesicht als Beweis vorgelegt. Augenzeugen konnten diese Verletzungen aber nicht erkennen, heißt es in den Dokumenten. Auch die Fotos von Glasscherben im Haus, die angeblich entstanden sind, als Johnny sie mit einem Glas bewarf, können sich die Augenzeugen nicht erklären. Zudem beinhalten die neuen Dokumente die Aussagen von zwei Polizisten, die am 21. Mai den Notruf entgegengenommen haben. Diese wollen keine Verletzungen in Ambers Gesicht gesehen haben. Nun steht es Aussage gegen Aussage.

Foto: (c) David Gabber / PR Photos

2 Kommentare

  1. Ach es gibt ja auch noch Videoaufnahmen aus dem Haus, die keine Verletzungen zeigen. Diese sind im Gegensatz zu Heards Bildern Originale. Haben also Datums- und Zeitangaben.

  2. Viele der Beweise für Depps Unschuld sind schon lange bekannt, aber nie wirklich beachtet worden. Heards Anwälte haben ja auch behauptet, die Polizisten hätten die Wunde gesehen, obwohl diese ausgesagt haben, nichts gesehen und Heard mehrmals befragt und Hilfe angeboten zu haben. Die Sun will, dass Heard aussagt, aber diese versteckt sich hinter dem „Redeverbot“, das aber nicht für Gerichtsfälle gilt. Depps Anwälte haben sie darauf hingewiesen, aber wie damals benutzt sie die Presse, um gegen Depp zu agieren.

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