Bosse: „Mein Vater hat beim Lasagne kochen ‚Dire Straits‘ gehört“

Bosse 30348249-1 bigSein aktuelles Album „Alles ist jetzt“ ist seit Mitte Oktober auf dem Markt. Die Titel „Wanderer“ und „Overkill“ klingen fast nach 80er-Jahre Mucke. Axel Bosse, der ja selbst in der 80er-Jahren groß geworden ist, verriet im Interview mit der „Saarbrücker Zeitung“, ob das seine Absicht war.

Er sagte: „Einige haben gesagt, ‚Wanderer‘ klinge wie die derzeit angesagte Band ‚The War On Drugs‘. Für mich klingt deren Musik wiederum sehr nach ‚Dire Straits‘. Das ist nichts anderes. Und mit denen bin ich groß geworden, da sie mein Vater immer gehört hat, wenn er Lasagne gekocht hat. Zu der Frage: Ja, das steckt alles drin, aber es wurde wenig bei der Entstehung des Songs nachgedacht. Er kam eher intuitiv zustande. Ich wusste beim Schreiben, dass die Gitarre irgendwie nach ‚Dire Straits‘ und keinesfalls nach ‚The Cure‘ klingen musste. Danach kam der Rest.“

Weiter meinte er noch: „Das Gesamtergebnis klingt total nach den Achtzigern, da gebe ich Ihnen absolut Recht. (…) Auch hier galt: Keine Grenze, kein Korsett – selbst wenn sich am Ende der rote Faden des Albums nur aus der Stimme, den Texten und den Melodien zusammensetzt. Der Rest darf ruhig bunt sein.“

Foto: (c) Nina Stiller / Universal Music