Charlotte Gainsbourg: „Meine Songs haben für mich keine therapeutische Wirkung“

Charlotte Gainsbourg - 70th Annual Cannes Film FestivalBei Charlotte Gainsbourg sind Musik und das eigene Leben eng miteinander verbunden. So auch in dem Stück „Such a remarkable Day“.

Im Interview mit der „Vogue“ sagte die 47-Jährige dazu: „Dieses Stück bezieht sich auf den Todestag meiner Schwester Kate Barry. Es vermischt Gefühle wie Trauer, Schmerz, Wut. Ich habe mich einer gewissen Ironie bedient, um die Situation einzufangen. Das war nicht beabsichtigt, es hat sich einfach ergeben.“ Ob ihr das geholfen hat den Tod ihrer Schwester zu verarbeiten, dazu sagte die Sängerin noch: „Meine Songs haben für mich keine therapeutische Wirkung. Weder nach dem Schreiben noch nach dem Singen ging es mir besser. Aber trotzdem war ich mit meiner Platte „Rest“ rundherum zufrieden. Sie hat mir gezeigt, dass ich in der Lage bin, eigene Titel zu schreiben. Das war eine völlig neue Erfahrung für mich.“

Kate Barry, die Schwester von Charlotte Gainsbourg, starb übrigens am 11. Dezember 2013 durch einen Sturz aus dem Fenster ihrer Pariser Wohnung im 4. Stock.

Foto: (c) Laurent Koffel / PR Photos