Colin Farrell und das Rezept des Glücks

Colin Farrell - 70th Annual Cannes Film FestivalColin Farrell hat schon des öfteren mit seinen Dämonen gekämpft. Zu Beginn der 2000er-Jahre litt der Schauspieler unter starkem Alkohol- und Drogenkonsum, ehe er sich im Jahr 2006 in eine Entzugsklinik begab. Im April 2018 wurde bekannt, dass Farrell sich selbst erneut in eine Drogen-Entzugsklinik eingewiesen hat. Seitdem scheint es wieder bergauf zu gehen.

Bei einer Podiumsdiskussion im Pendulum Summit in Dublin am Mittwoch (09.01.) erzählte er, wie er zum Glück gefunden hat. Er sagte: „Ich kann gar nicht oft genug wiederholen, dass ich ein sehr gesegnetes Leben führen darf. So ein großes Glück, zwei außergewöhnliche Kinder und eine großartige Familie, tiefe Freundschaften und einen Beruf, für den ich brenne. Erfolg ist ein relativer Begriff. Ich wachenicht auf und denken mir, ich hab’s geschafft und Berühmtheit bringt dir nicht viel Glück. Ich bin immer noch ein Mensch, ich habe Hochs und Tiefs und mit 42 Jahren lerne ich auf was es im Leben ankommt. Wir sind hier nur eine kurze Zeit und Gott verdammt, die Show ist fast vorbei. Lasst uns den Hafen verlassen und die Show ins Rollen bringen. Lasst uns mit immer weniger Angst leben und uns nicht über alles den Kopf zerbrechen. Es ist wichtig Wert darauf zu legen, was andere denken, das ist eine Art sozialer Gesprächsformen, aber wir müssen noch lange nicht irgendwelche Dinge tun, nur um gemocht zu werden.“

Übrigens: Um ein Haar wäre Colin Farrell vielleicht gar kein Schauspieler geworden, sondern Mitglied der Boygroup „Boyzone“.

Foto: (c) Laurent Koffel / PR Photos

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