Mark von „Skunk Anansie“: „Heute bereiten uns mehr Körperteile schmerzen als früher“

LooMee TV PotsdamSeit letzter Woche (25.01.) ist das Jubiläumsalbum von „Skunk Anansie“ auf dem Markt. Wenn er das erste Konzert mit den letzten vergleicht, merkt Drummer Mark Richardson deutliche Veränderungen.

Im Interview mit „musikblog.de“ sagte der 48-Jährige: „Ehrlich gesagt, hat sich am Fundament nichts geändert. Wir gehen immer noch da raus und versuchen, das beste Konzert unseres Lebens zu spielen. Dieser Wille und dieses Verlangen sind ungebrochen. Der einzige Unterschied zu früher ist, dass uns heute nach Konzerten wesentlich mehr Körperteile Schmerzen bereiten als noch vor zwanzig Jahren. Ich als Drummer weiß da wirklich, wovon ich spreche. Meine Gelenke, mein Nacken, meine Beine, meine Arme: Die wurden in den letzten Jahren ganz schön in Mitleidenschaft gezogen. Man merkt halt, dass man immer älter wird. Aber egal, ob es schmerzt oder nicht: Wir geben immer alles. Das haben wir früher so gehalten, und so gehen wir die Shows auch heute noch an.“

Außerdem verriet der Drummer, warum das erste Live-Album der Band erst zum 25-jährigen Jubiläum rausgekommen ist: „Bis zu unserem Break im Jahr 2001 haben wir uns immer ganz bewusst gegen ein Live-Album entschieden. (…) Wir wollten die Magie und das Mysterium rund um die Energie eines ‚Skunk Anansie‘-Konzerts nicht preisgeben. Die Leute sollten uns live sehen, um zu erfahren, wie wir live klingen.“

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