Namika und die zwei Welten

Namika ist derzeit mit ihrem aktuellen Album „Que Walou“ auf Tour. Der Song „Roboterliebe“ klingt fast so, als ob sich die Sängerin dabei hat von der Elektro-Popband „Kraftwerk“ inspirieren lassen.

Im Interview mit „nodbayern.de“ verneinte die 27-Jährige das aber. Sie sagte: „Den Song habe ich geschrieben, weil mir aufgefallen ist, wie rasant die Zeit verfliegt und wie sehr alles im Wandel ist. Die Welt ist krass digitalisiert worden. Ich habe noch beide Welten mitbekommen, die analoge und die digitale. Ich habe mit Gameboys gespielt und mit 14 mein erstes Nokia 3210 bekommen. Heute bekommen Kinder mit zehn ihr erstes iPhone. Anstatt raus zu gehen, treffen sie sich in Gameportalen. Ein totales Kontrastpaket! Dadurch geht das Zwischenmenschliche verloren.“

Oft handeln ihre Lieder von zwischenmenschlichen Beziehungen. Den Song „Hände“ hat sie zum Beispiel ihrer Oma gewidmet: „Meine Großmutter bedeutet mir sehr viel, weil ich teils bei ihr aufgewachsen bin. Sie hat viel auf mich aufgepasst in der Zeit, als meine Mutter arbeiten musste. Meine Großmutter ist das stille Familienoberhaupt. Sie ist sehr weise und war immer ein Vorbild für mich.“

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