„Spice Girls“ und der Skandal um ihre Gleichberechtigungs-Shirts

Geri Horner - Glamour Magazine Woman of the Year Awards 2017 - 2Das wird den „Spice Girls“ nicht gefallen! Es ist scheinbar aufgeflogen, dass ihre selbstdesignten T-Shirts zur Gleichberechtigung einen dreckigen Hintergrund haben. Laut der Reportage des „Guardian“ sind diese nämlich in Bangladesch hergestellt worden – von Frauen, die nicht einmal 40 Cent Stundenlohn erhalten. Erschütternd, denn eigentlich sollte das Kleidungsstück etwas anderes vermitteln. Auf der Rückseite steht beispielsweise „Gender Justice“, also „Geschlechtergerechtigkeit“ geschrieben.

Salma, eine Arbeiterin in Bangladeschs Nähereien, berichtete in der Reportage von menschenunwürdigen Bedingungen. 16 Stunden Arbeit am Tag, Überstunden bis Mitternacht – auch für Schwangere und obendrauf noch Beschimpfungen. Laut ihr sei es normal, wenn jemand vor Überarbeitung vom Stuhl falle. Ist die Girl-Group für ihre Shirts also einen Pakt mit dem Teufel eingegangen? Nein, zumindest nicht bewusst! Das behauptet die Sprecherin der „Spice Girls“.

Das Stückchen Textil kostet übrigens 22 Euro und 13 davon werden der Wohltätigkeitsorganisation „Comic Relief“ gespendet – nicht aber den Frauen in Bangladesch.

Foto: (c) Landmark / PR Photos

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