Kelsy Karter und ihr Fake-Tattoo von Harry Styles im Gesicht

Harry Styles - "Dunkirk" Santa Monica Press Conference - 5Es war nur ein Fake! Die neuseeländische Sängerin Kelsy Karter hat die ganze Welt an der Nase herumgeführt, weil sie ihren Song „Harry“ promoten wollte. Für die Promo hatte sie sich das Gesicht des Sängers Harry Styles auf ihre rechte Wange tätowieren lassen – also angeblich. Nun stellte sie auf ihrem „YouTube“-Kanal klar, dass die Aktion nur ein Scherz war. Darin heißt es von ihr: „Um Aufmerksamkeit zu bekommen, brauchten wir einen echten Tattoo-Künstler, damit es real wirkt. Also riefen wir Romeo an. Die Vorlage war ein Foto von Harry Styles auf dem „Rolling Stone“-Cover im Jahr 2017 und den Rest erledigte dann ein spezieller FX-Makeup-Artist. Übrigens: Wir wussten, dass es lächerlich aussieht. Das war der Punkt. Am nächsten Morgen wachte ich auf und merkte, dass unser Plan aufgegangen war. Mein Foto war überall und ich hatte euch alle erreicht. Meine Freunde und meine Familie tickten total aus.“ Dann zeigte sie einen Chat ihrer Mutter. Diese schrieb: „Kelsy, ruf mich sofort an! Geht’s dir gut? Papa und ich machen uns Sorgen! Ruf an!“ Dann kamen immer mehr Medien an.

Die Sänger berichtete auf „YouTube“ weiter: „Weil die anderen das Tattoo live sehen wollten, versuchten wir, es noch mal drauf zu machen. Aber es sah schlimmer als beim ersten Mal aus. Es wurde also Zeit, dass die Welt unser Geheimnis erfährt: Das Tattoo war nicht echt. (…) Ich liebe Harry und bin froh, dass er einer neuen Generation das Genre Rock nähergebracht hat. Außerdem ist er hübsch. (…) Das Tattoo ist weg, aber die Musik bleibt. Und darum ging es meinem Rockstar-Team und mir die ganze Zeit.“ Das Video auf ihrem „YouTube“-Kanal heißt “How I rocked the entire world for $300” – 300 Dollar, weil der Dreh des Musikvideos zu dem Song „Harry“ so viel gekostet hatte. In den Kommentaren des Aufklärungsvideos bekam Kelsy Karter teilweise Lob für diese kreative Idee, teilweise wurde sie aber auch kritisiert, Harry Styles für die PR-Aktion benutzt zu haben.

Bereits vor der Aufklärung bekam Kelsy Karter einiges zu hören. So hieß es zum Beispiel in den Kommentaren auf „Instagram“: „Das sieht aus wie eine Kinderzeichnung“, und: „Wenn das kein Fake ist, dann ist es wirklich das Schlimmste, was ich je gesehen habe, was jemand macht, um Aufmerksamkeit zu kriegen.“

Foto: (c) Izumi Hasegawa / PR Photos