Marcus von „Kettcar“: „Musik ist doch recht wirkmächtig“

LooMee MoritzburgIn ihrem Album „Der süße Duft der Widersprüchlichkeit (Wir vs. Ich)“ präsentieren sich „Kettcar“ mit einer deutlichen politischen Meinung. Was die Musik in dieser Richtung bewirken kann, das erklärte Sänger Marcus Wiebusch im Interview mit dem „Stern“.

Er sagte: „Musik ist nicht dafür da, Sachen zu ändern. Aber was hat dann Musik mit Politik zu tun? Politik bedeutet, Forderungen zu stellen, mit denen das Leben der Leute besser werden soll. Kultur kann auch Forderungen stellen – aber wen erreicht man damit, der diese Forderungen gar nicht stellen will? Was ich aber wichtig finde: Man kann Fragen aufwerfen. Wir bekommen unfassbar emotionale, positive Reaktionen auf einige politische Songs – daran merke ich, dass es niemals nichts ist, wenn man sich im kulturellen Feld mit politischen Fragen beschäftigt. So gesehen ist Musik dann doch recht wirkmächtig.“

Die EP „Der süße Duft der Widersprüchlichkeit (Wir vs. Ich)“ ist übrigens am Freitag (15.03.) erschienen.

Foto: (c) LooMee TV