Marcus von „Kettcar“ und die Symbolik hinter dem Song „Scheine in den Graben“

Löwenburg Kassel LooMeeAls kleinen Nachfolger ihres Albums 2017 haben „Kettcar“ vorgestern (15.03.) die EP „Der süße Duft der Widersprüchlichkeit (Wir vs. Ich)“ mit fünf neuen Songs rausgebracht. Ein Song darauf heißt „Scheine in den Graben“. Er rechnet mit der heuchlerischen Art der Reichen ab, die Wohltätigkeit als Hobby betreiben.

Im Interview mit dem „Stern“ sagte Sänger Marcus Wiebusch dazu: „Es gibt einen Gedanken in dem Song, auf den sich viele im linken Spektrum einigen können: Dass es eine heuchlerische Empathie in der Oberschicht gibt, die nur um sich selbst kreist. An der Ungleichheit in der Welt wollen sie nicht eine Sekunde kratzen, weil sie Profiteure dieser Ungleichheit sind. Da wollten wir als symbolische Geste ein Wir zeigen.“

Bei dem Song haben zehn Gaststars „Kettcar“ unterstützt, unter anderen Felix Brummer von „Kraftklub“ oder Bela B von den „Ärzten“. Im Interview verriet Marcus noch, wie es dazu kam: „Jeder der beteiligten Künstler fühlt die Thematik des Songs offensichtlich auch. Es wird sich dadurch wahrscheinlich nichts ändern, aber es ist ein kleines Symbol.“

Foto: (c) LooMee TV

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