Slash von „Guns N’Roses“ über „schillernde Arschlöcher“

Slash Honored with a Star on the Hollywood Walk of Fame in Hollywood on July 10, 2012 Slash, der mit gebürtigem Namen Saul Hudson heißt, ist als Sohn einer afro-amerikanischen Mutter und eines englischen Vaters in England aufgewachsen. Seine Mutter schneiderte Kostüme für Künstler wie David Bowie und sein Vater entwarf Albumcover zum Beispiel für Neil Young und Joni Mitchell. In seinem Elternhaus gaben sich Prominente quasi regelmäßig die Klinke in die Hand.

Im Interview mit „zeit online“ sagte der Musiker dazu: „Ja, aber dass viele davon ziemlich bekannt waren, fiel mir damals gar nicht auf. Ich lernte intelligente, in einigen Fällen würde ich sogar sagen intellektuelle Menschen aus der Gegenkultur kennen, die sich gegen das Establishment stellten. Verdammt coole Leute, die später zu meinen Helden wurden. Ich sah aber auch jede Menge schillernde Arschlöcher, die dachten, die Welt sei ihnen etwas schuldig. So wollte ich nie werden.“

Außerdem verriet der 53-Jährige, ob er in der Schule nicht lieber ein gewöhnlicheres Kind gewesen wäre: „Das kann ich schlecht sagen. Ich hatte immer lange Haare und lief in Jeans und T-Shirts herum, nie in Lacoste-Hemden wie andere. Ich erinnere mich aber auch daran, dass ich, als wir in die USA zogen, mich sehr anstrengte, meinen englischen Akzent loszuwerden.“

Foto: (c) Andrew Evans / PR Photos