Moby: Selbstgeiselung nach gescheiterten Beziehungen

Moby - "Half Magic" Los Angeles PremiereMobys Memoiren „Then It Fell Apart“ offenbaren viele dunkle Details aus dem bewegten Leben des Musikers. In seinem Buch schreibt er unter anderem über seine Beziehungsprobleme. Sobald der 53-Jährige eine ernsthafte Beziehung eingeht, bekommt er Panik.

In einem Vorabauszug, den die „New York Post“ jetzt veröffentlichte, heißt es: „Wann auch immer ich versucht habe jemanden ernsthaft zu daten, habe ich Panik bekommen: Schlaflosigkeit, angespannte Muskeln, Schwitzen und Nervosität, erbarmungslose Gedanken. Bevor ich 1984 vom College geflogen bin, hatte ich monatelang Beziehungen ohne Probleme. Aber jetzt verfalle ich bereits nach dem ersten Date in Panik.“ Diese Panik hatte in der Vergangenheit weitreichende Folgen für den Musiker. Weiter schreibt er in seinem Buch: „Eines Nachts, als wieder eine Beziehung an den Paniken scheiterte, haben mein Frust und meine Wut überhand genommen und ich habe angefangen mir selbst ins Gesicht zu schlagen. Ich habe mich einmal geschlagen. Dann noch mal und wieder und wieder so hart, sodass ich rückwärts auf den Boden fiel. Für einen Moment hat es sich gut und berechtigt angefühlt. Ich habe mich selbst in mein wertloses Gesicht geschlagen. Aber dann bekam ich Angst, weil ich nicht wusste ob ich noch zurechnungsfähig war. Vernünftige Leute schlagen sich normalerweise nicht solange ins Gesicht, bis sie zu Boden gehen.“

In seinen Memoiren, die Anfang Mai erscheinen sollen, schreibt Moby auch über seine Alkohol -und Drogeexzesse.

Foto: (c) Guillermo Proano / PR Photos

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