Hugh Grant: Abrechnung mit Hollywood

Hugh Grant - "The Man from U.N.C.L.E." New York City Premiere Hugh Grant rechnet mit Hollywood ab! Bei der Round-Table-Diskussion des Filmmagazins „The Hollywood Reporter“ saßen die Schauspielgrößen Sam Rockwell, Richard Madden und eben Grant zusammen, um eine dynamische Gesprächsrunde zu bilden – und das hat geklappt. Der 58-jährige Brite zeigte sich nämlich schonungslos ehrlich.

Bei der Nachfrage nach den jeweiligen Karriere-Durchbrüchen sagte er beispielsweise, ganz im Gegensatz zu den weichgespülten Antworten der Kollegen: „Ach, es ist so lange her, dass jemand in Hollywood nett zu mir war.“ Nach seinem Erfolg mit „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“, inzwischen immerhin 25 Jahre her, habe er plötzlich bergeweise Geschenkkörbe erhalten, sei staunend durch riesige Hotel-Suiten gelaufen und habe sich über Komplimente von fast fremden Leuten amüsiert. Grant dazu: „Das schiere Ausmaß an Verlogenheit war fantastisch. Ich habe das sehr genossen.“ Erfolg hin oder her, der Schauspieler haderte lange Jahre mit dem Stempel, der ihm anhaftete. Er galt immer als netter Kerl für romantische Komödien. Inzwischen störe ihn das aber nicht mehr. Der Schauspieler erklärte auch, warum: „Weil ich zu alt, hässlich und fett geworden bin, um diese Filme noch zu machen.“

In der Tat: Hugh Grant überzeugt in letzter Zeit mit zunehmend ernsteren Rollen. In der Miniserie „A Very English Scandal“ spielt er beispielsweise den homosexuellen Politiker Jeremy Thorpe.

Foto: (c) PR Photos

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