Julia Roberts und das düstere, ursprüngliche „Pretty Woman“-Ende

Julia Roberts - 69th Annual Cannes Film FestivalSie ist das Paradebeispiel eines Happy-Ends der Marke Hollywood, die finale Szene in „Pretty Woman“. Edward klettert die Feuertreppe hoch, um Vivian zu küssen. Allerdings war der Liebesstreifen ursprünglich mal ganz anders geplant. Hauptdarstellerin Julia Roberts verriet im Videoclip der Reihe „Actors on Actors“, dass „Pretty Woman“ eigentlich ein „grobkörniger Kunstfilm“ mit dem Titel „3.000“ hätte werden sollen. Damals steckte eine kleinere Produktionsfirma hinter dem Projekt – und deren geplantes Ende war laut Roberts wie folgt: „Edward warf Vivian aus dem Auto, warf das Geld auf sie, fuhr einfach weg und ließ sie in einer schmutzigen Gasse zurück.“

Heftig – findet auch die Schauspielerin. Gott sei Dank ging die Produktionsfirma pleite. Idee und Story landeten daraufhin bei „Disney“ – und so entstand das uns bekannte Meisterwerk. Roberts dazu: „Sie haben alles geändert. Und der Film passte auch besser zu mir. (…) Ich hätte die Rolle vorher nicht annehmen können. Ich könnte es jetzt auch nicht. Gott sei Dank ist das Ganze auseinandergefallen.“

Übrigens glaubt Julia Roberts, dass „Pretty Woman“ 2019 eher nicht funktionieren würde.

Foto: (c) Laurent Koffel / PR Photos