Lewis Capaldi: „Debütalbum-Aufnahme war langweilig, schwierig und stressig“

Lewis Capaldi 30353727-1 bigLewis Capaldi fand es ziemlich ätzend, sein Debütalbum „Divinely Uninspired to a Hellish Extent“ (VÖ 21.05.) aufzunehmen. Im „eventim“-Interview erklärte der schottische Sänger und Songwriter: „[Es war] langweilig und schwierig. Und sehr stressig. Der Großteil des Albums wurde sehr schnell aufgenommen, was für mich ideal ist. Wenn es dann aber ums Mischen geht, dann ist das echt Stress pur. Die kleinste Kleinigkeit kann dafür sorgen, dass der Mix schlecht klingt. Ich hasse es einfach, lange an einem Ort zu sein. Deswegen mag ich das Touren auch so gern, weil du ständig in Bewegung bist. Das Album zu schreiben war grundsätzlich toll. Und wenn man dann anfängt, mit einer Band im Studio zu jammen, ist das auch spannend. Aber das reine Aufnehmen, wenn es dann heißt: ‚Lewis, sing diesen Song verdammte 50 Mal!‘, das hasse ich. Ich bin kein Perfektionist – und ein Album aufzunehmen, ist etwas für Perfektionisten.“

Lewis Capaldi erklärte, dass er eher der „One Take“-Typ ist. Er meinte: „Wenn ich einen Song schreibe, möchte ich, dass die Leute ihn morgen schon hören können. Aber nein, man muss zuerst jeden um seine Meinung fragen, den Song dann noch mal aufnehmen und noch mal aufnehmen und dann 19 Mal mixen. Und dann kündigen wir an, dass er in drei verdammten Monaten erscheint. Ich will lieber das direkte Feedback haben: schreiben, aufnehmen, veröffentlichen.“

Lewis Capaldi findet übrigens, dass die Menschen Musik zu ernst nehmen.

Foto: (c) Universal Music

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